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Psychische Gefährdungsbeurteilung

Die pflichtgebundene Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes ist seit September 2013 um psychische Belastungen bei der Arbeit ergänzt worden und somit eine Pflichtuntersuchung von Arbeitgebern für die Belegschaft (§ 5 Abs. 3 ArbSchG). Dieser Untersuchung wird man mit der Arbeitsplatzsituationsanalyse gerecht, welche im Unternehmen in der Dimension Verhältnisse neben der Arbeitssicherheit, Ergonomie und Arbeitsorganisation angesiedelt ist. Sie ist ein weiterer Aspekt im Unternehmen für das Leitmotiv: „Gut arbeiten können“. Nach der Definition von Tätigkeitsgruppen und -bereichen in denen die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden soll, erfolgt die Phase der Analyse der Arbeitsplatzsituation in den ausgewählten Bereichen. Diese wird zum einen durch den wissenschaftlich fundierten Fragebogen vorgenommen und zum anderen durch moderierte Analyseworkshops gestützt. Die Kombination aus Fragebogen und Workshop ermöglicht die Erhebung von gesicherten Daten, hinterlegt mit einem subjektiven Feedback der Beschäftigten aus dem Workshop. Anschließend erfolgt eine Beurteilung der Arbeitsplatzsituation sowie die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, aufbauend auf der Analyse. Zur Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen wird eine zweite Reihe an moderierten Workshops mit eingebundener Befragung durchgeführt. Eine Aktualisierung der psychischen Gefährdungsbeurteilung erfolgt nach Vorgaben des § 3 Abs. 1 ArbSchG.